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Eine Krise gibt es bei uns nicht

FC-Karbach-Präsident im Interview zur Oberliga-Situation

Das Oberliga-Team des FC Karbach ist für die Rhein-Hunsrück-Region ein Aushängeschild, auch wenn es in den letzten Wochen einige Rückschläge verkraften musste. Unser Mitarbeiter Arno Boes sprach über die aktuelle Situation mit dem Vereinspräsidenten Daniel Bernd.

AB: Furioser Saisonstart, dann Rückschläge und ein Tief, das bei anderen Vereinen eine Krise auslösen würde. Wie bewerten Sie den bisherigen Verlauf?
DB: Seitens des Vereins haben wir von Anfang an versucht, auf die Euphoriebremse zu drücken. int_dani_2Das uns die Liga-Konkurrenz als Aufstiegskandidat sah und dann natürlich durch die ersten guten Spiele in der Öffentlichkeit Erwartungen geweckt wurden, ist nachvollziehbar. Wir haben aber aus den sieben Jahren in der Rheinland-Liga erfahren, wie schnell man vom Platz an der Sonne wieder verdrängt werden kann und das haben wir in den letzten Wochen eben auch in der Oberliga erlebt. Die Stärke und Ausgeglichenheit vor allem im Mittelfeld der Oberliga-Tabelle in diesem Jahr hat unsere vermeintliche Favoritenrolle inzwischen etwas relativiert. Ich möchte noch einmal betonen, dass Verein und Mannschaft den sportlichen Erfolg weiterhin anstreben und dafür alles tun werden, um den Fans gute Spiele zu zeigen. An der Realität können und dürfen wir aber nicht vorbeischauen und deshalb bin ich mit der aktuellen Situation durchaus zufrieden. Eine Krise gibt es bei uns nicht.
AB: Torsten Schmidt als Cheftrainer hat etwas überraschend Anfang Dezember seine Sicht zum Thema Regionalliga-Aufstieg öffentlich gemacht. War das so vorgesehen?
DB: Den genauen Zeitpunkt hatten wir nicht festgelegt, aber inhaltlich traf das genau die Fakten, die wir intern im Vorstand und auch mit den Spielern besprochen hatten. Und die Reaktionen der letzten Wochen zeigen, dass es wohl auch richtig war, sich noch vor der Winterpause klar zu positionieren. Wir alle freuen uns über die sportlichen Erfolge, aber wir haben auch Verantwortung für den Verein und gegenüber unseren Partnern. Träumen von höheren Ligen darf man, aber die Voraussetzungen dafür müssen auch vorhanden sein.
AB: Und das sehen Sie derzeit in Karbach nicht?
DB: Mal abgesehen von wirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen, über die in den letzten Wochen ja einiges gesagt wurde, darf man den sportlichen Aspekt nicht vergessen. Der Schritt zwischen Ober- und Regionalliga ist einer der größten, den man derzeit im deutschen Fußball machen kann. In der vierten Liga nähert man sich erheblich dem Profibereich. Unsere Spieler trainieren jetzt schon drei- bis viermal die Woche und haben dann die Pflichtspiele an den Wochenenden. Alle gehen einem Beruf nach oder sind engagiert in einem Studium. Gerade in den englischen Wochen merken wir, dass da die Grenzen der Belastung deutlich erreicht sind. Einen größeren Aufwand, der für die Regionalliga unbedingt erforderlich wäre, können wir unserem Kader nicht zumuten.
AB: Can Inal und Tim Flesch haben den Verein noch vor Beginn der Saison verlassen. Wird es weitere Veränderungen oder Verstärkungen geben?
DB: Fabian Nass, Sebastian Platten und Dominik Kunz haben den Wunsch geäußert, sich in der Winterpause verändern zu können, um in einem anderen Team mehr Spielmöglichkeiten zu haben. Nach Abwägung aller Gegebenheiten haben wir beschlossen, ihnen einvernehmlich diesen Weg zu ermöglichen. Wir sind dann immer noch gut aufgestellt für die weiteren Oberliga-Spiele dieser Saison und haben deshalb auch nicht vor, neue Spieler in der Winterpause zu verpflichten.
AB: Neben der Oberliga ist der FC Karbach ja auch noch im Rheinland-Pokal vertreten. Wie sehen sie da die Chancen?
DB: Das Viertelfinale in Trier-Tarforst Anfang März wird sicher trotz des Klassenunterschiedes int_dani_1nicht einfach. Da werden wir auf eine hochmotivierte Mannschaft treffen, die ihre Chance auf eigenem Platz suchen wird. Bei einem Sieg wären wir zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Pokal-Halbfinale, was auch schon zeigt, wie umkämpft der Pokal ist. Gegner wäre dann die TuS Koblenz, wobei wir Heimrecht hätten. Die letzten Spiele gegen die TuS im Vorjahr in der Oberliga haben gezeigt, dass diese Derbys immer eine besondere Herausforderung für die Region sind, sportlich, wie auch organisatorisch. Wir machen uns zwar schon Gedanken dazu, aber erstmal müssen wir das Halbfinale erreichen.
AB: Seit dem Sommer ist das Rheinböllener Unternehmen Hahn Automation Trikot-Sponsor des Oberligateams. Wie steht der Verein wirtschaftlich da?
DB: Wir haben das große Glück, dass wir zu allen Sponsoren gute Kontakte haben. Meist geht es da über das wirtschaftliche hinaus. Persönliche Treffen zu verschiedenen Anlässen und Teilnahme an repräsentativen Veranstaltungen unserer größeren Sponsoren sind da selbstverständlich, da bringen sich auch die Spieler und das Trainerteam intensiv ein. Deshalb steht dieser Bereich auf einem soliden Fundament. Dazu stehen wir mit einem Zuschauerschnitt von rund 400 Besuchern pro Heimspiel weit vorne in der Oberliga. Dafür sind wir genau so dankbar, das ermöglicht uns auch mal das ein oder andere Extra für die Heimspiele.
AB: Der zweite Rasenplatz ist fertig. Torsten Schmidt bedauert, dass das Oberligateam auf dem Hartplatz oder außerhalb von Karbach trainieren muss, weil es nur dort eine entsprechende Flutlichtanlage gibt. Wie sehen da die Planungen aus?
DB: Die Grundlagen für eine weitere Lichtanlage auf dem neuen Rasenplatz sind geschaffen, hier steht der Ausbau mit Scheinwerfern und Schaltanlage ganz oben auf unserer Liste. Kleine Verbesserung wie etwa die Plattform für die Anfertigung der Videos zur Spielanalyse haben wir erreicht, andere werden folgen, sobald es die finanziellen Möglichkeiten zulassen. Das Gelände auf dem Quintinsberg lässt darüber hinaus Erweiterungen und Veränderungen nur im beschränkten Maß zu. Die dichte und publikumsnahe Atmosphäre hat aber auch einen besonderen Reiz und deshalb wollen wir den Charakter der Anlage gar nicht so groß verändern.
AB:  Dann danken wir für das Gespräch und wünschen dem FC Karbach weiterhin viel Erfolg für die restliche Saison.

 

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