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Heimniederlage für den FC Karbach
Wiesbach entführt mit einem 4:5 die Punkte

Auch wenn es für den FC Blau-Weiß Karbach die erste Heimniederlage der Saison gab, dürfte kaum einer der rund 480 Zuschauer sein Kommen bereut haben. Sie wurden Zeuge einer stellenweise rasanten Partie der Karbacher gegen die Hertha aus dem saarländischen Wiesbach, die am Ende mit einem 4:5-Sieg alle drei Punkte aus dem Hunsrück mitnahm.
Karbach (abo)
Mit dem Einzug in das Pokal-Viertelfinale (4:0-Sieg in Mehring) und der Entscheidung des Südwest-Verbandsgerichtes gegen eine Wiederholung des wegen Rangeleien unterbrochenen Oberliga-Spiels in Mechtersheim hatte der FC Karbach bereits über die Woche zwei Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Ein Sieg gegen Wiesbach sollte da die Krönung sein. Aber Trainer Torsten Schmidt war da eher skeptisch, wie er später verriet. Denn die Saarländer kamen immerhin als Tabellendritter auf den Quintinsberg, waren deshalb keinesfalls zu unterschätzen.
Und das unterstrichen sie auch direkt nach dem Anpfiff. Mutig und sehr offensiv eingestellt ging das Team von Trainer Michael Petry zu Werke, zeigten keinen Respekt vor dem Tabellenführer. Der musste sich zunächst auf das engagierte Spiel der Gäste einstellen. In der siebten Minute schien den Karbachern das gelungen zu sein, denn einen Pass von Sören Klappert aus dem Mittelfeld nahm Thomas Klasen an der Strafraumgrenze an und hob ihn freistehend über den herausstürzenden Torhüter Julian Wamsbach zum 1:0 ins Wiesbacher Netz.
Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken, setzten vor allem ihr schnelles Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff gekonnt um. In der 13. Minute war waren sie von David Eberhardt im Karbacher Strafraum nur noch durch ein Foul zu stoppen, denn fälligen Strafstoß verwandelte Björn Recktenwald zum Ausgleich. Nur zwei Minuten später standen die Wiesbacher wieder mit gleich mehreren Spielern vor Florian Bauer und seinem Tor, aus dem Winkel markierte Marius Neumeier die 1:2-Führung für Wiesbach. Bei Karbach schienen Abwehr und auch das Mittelfeld161015 ziemlich von der Rolle, da funktionierte kaum ein Zusammenspiel. Trotzdem gelang Sören Klappert in der 21. Minute der Ausgleich mit einem Schuss ins linke untere Toreck. Doch die Freude darüber währte nur drei Minuten, dann fiel das 2:3 für die Gäste durch Patrick Ackermann. Und als der in der 39. Minute auf 2:4 erhöhte, roch es zum ersten Mal nach einer Heimniederlage für die Blau-Weißen. Denn bis dahin hatten sie zu keinem Zeitpunkt ihr bisher starkes Kombinationsspiel aufziehen können, mussten auch immer in der unsicher wirkenden Abwehr mit den gefährlichen Angriffen der Wiesbacher kämpfen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte allerdings das 3:4 durch Tobias Jakobs nochmal Hoffnung.
Die verflog aber schon nach acht Minuten im zweiten Durchgang, den Recktenwald stellte mit seinem zweiten Treffer den alten Zwei-Tore-Abstand mit dem 3:5 wieder her. Torsten Schmidt hatte beim Seitenwechsel Lukas Klappert erstmals nach seiner Fußverletzung ins Spiel eingewechselt, was zwar etwas mehr Stabilität in die Abwehr brachte, das Karbacher Spiel nach vorne aber nur bedingt antrieb. Dafür blieb das variable Auftreten der Gäste zu gefährlich. Erst, als Schmidt Enrico Köppen einwechselte und dann Torwart Julian Wambach wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte sah, erhöhte sich der Druck auf das Wiesbacher Tor noch einmal. Auch Maxi Junk, erstmals nach drei Monaten wieder für gute 10 Minuten in der Oberliga im Einsatz, vermochte die Partie nicht mehr entscheidend zu drehen. Thomas Klasen gelang zwar noch in der 86. Minute das vierte Karbacher Tor und nach zwei der vier Nachspielminuten fiel auch noch der Ausgleichstreffer, der wurde aber wegen einer eher fraglichen Abseitsstellung vom Schiedsrichtergespann nicht anerkannt. So hatte Wiesbach das Glück des Tüchtigen und am Ende den Rückstand auf den Tabellenführer auf fünf Punkte verkürzt.
„Wir haben die richtige Einstellung an den Tag gelegt. Fünf Tore auf einem gegnerischen Platz gelingen selten, heute hatten wir das Glück dazu auf unserer Seite. Die vier Gegentore haben allerdings gezeigt, dass wir in der Abwehr durchaus anfällig waren.“, resümierte Michael Petry in der Pressekonferenz. „Bei uns war es das gleiche Problem, über unsere Abwehr werden wir in der kommenden Trainingswoche reichlich sprechen müssen.“, folgerte Torsten Schmidt aus dem Spiel. „Wir haben den Gegner förmlich zu seinen Toren eingeladen. In zwölf Spielen kriegen wir neun Tore rein, heute kassieren wir gleich fünf. Daran müssen wir arbeiten, in Salmrohr nächste Woche will ich eine andere Karbacher Mannschaft auf dem Platz sehen.“
Damit sprach Schmidt die nächste Aufgabe an. Am kommenden Samstag (22.10.) geht es nach Salmrohr zum FSV, der auf dem elften Tabellenplatz rangiert und alle Punkte zum Kampf um den Klassenerhalt benötigt. Die Aufgabe in dem Spiel, das um 14.30 Uhr angepfiffen wird, dürfte damit für die Hunsrücker nicht einfacher werden.

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Oberliga RLP/Saar
4:5-Heimniederlage gegen Wiesbach

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